mit dem Stellen des Narrenbaumes am vergangenen Samstag hat Kippenhausen die Fasnet entgültig eingeläutet. Auftakt zu diesem Highlight-Tag machte mal wieder unser traditioneller Zunftmeisterempfang. Pascalino und sein hübsches Ebinchen luden ins Pfarrheim. Zu den geladenen Gästen zählten Bürgermeister Johannes Henne nebst Gattin Emma, OV Martin Frank nebst Gattin Gisela, alle Ehrenmitglieder, unser Ralf Heider mit Stefan von den Schalmeien, unser Polizeiposten NZ weiß-blau, unser lieber Kurti, eine riesige Abordnung der Hennenschlitter samt Prinzenpaar, Vertreter der Ittendorfer, der Bäfis, der Obereisenbacher, sowie Vertreter der Seegockel aus FN und Vertreter der Hagnauer Eulen, Wimmler und des FZ’s und der Froschties. Der Pfarrsaal war sozusagen brechend voll.

Zur Ordensübergabe kam Präsident Gusti vom ANR. Einen Orden für besondere Dienste erhielten in diesem Jahr Verena Wessenberg und Claudia Müller. Ebenfalls belohnt für überdurchschnittliche Leistungen wurden Tina und Daniel Igel, sowie unser Eventteam Sarah Rebstein, Tamara Scheinert und Lisa Röhrenbach und die Hohstuberin Margret Röhrenbach. Sie erhielten die Wildcards und durften den Zunfti “mitfeiern”.

Kippenhausenverliebt sind die Töbels, daher wird Axel und seine Tochter kurzum in ein Katzenhäs gesteckt und mit einer Expressaufnahme in der Gruppe aufgenommen. Für eine mobile Bügelstation erhält Martin Frank ein Bügeleisen von BM Henne, Marco Mayer steuert mit Nervenfutter bei. Damit wäre das Mangelstudio-Leidthema wohl glattgebügelt…

Damit der “mysteriöse” Buchsbaumbrunzler in Franks Garten zukünftig zielgerichteter unterwegs sein kann, gibt es einen “Pinkelsteurer”. Auch die Häfler bringen unserer Vorstandschaft eine Inkontinenzwäsche als Gastgeschenk, damit das Entlasten der Blase bei Veranstaltungen in Friedrichshafen etwas zivilisierter bewältigt werden kann. Für’s Pinkeln bezahlen zu müssen – dafür fehlte unserer Vorstandschaft dann doch die nötige Einsicht. Vielleicht war das Bezahlen für’s Wasserlassen mit der dortigen “bargeldlosen Zahlungssystem” ein Problem oder sie kamen einfach nicht aus dem Zelt oder nicht wieder rein, wie auch immer …

Unser Kurti sowie die Ittendorfer führten uns durch eine Fotoreihe, unser Polizeiposten fährt Sondereinsätze und die regelmäßige Gesangseinlagen “Cordula Haaaas” hält die Stimmung im Saal quasi superlativ.

Hagnau bekommt kein Bordell, dafür eine Dogstation, damit der Ort sauber bleibt, der Gugg-I-Buckel in Ittendorf wird erhöht und die Kirche an Hansi Fetscher verkauft

Eingeworfene Samstagskracher vom Prinz Axel – dem Rosenverberger soll die Urfassung des Zunfti-Konzepts “lustiger” puschen – man kann sich aber auch täuschen …

Unsere Hennenschlitter – innovativ wie immer, texten kurzum eine Katzenzunfthymne auf die Melodie Ihres Hennenschlitterliedes. Wenn das mal kein Konkurrenzkampf am nächsten Immenstaader Narrenbaumstellen gibt. Der abermals hinterlassene Federn-Sauerei-Wurf wird nicht spurlos vergessen werden.

So viel kurzweiligen Humor und politische Fasnet in des Pfarrers’ Haus, das machten mal wieder unser wortwitziger Pascalino und unser charmantes Ebinchen aus

Mit “leichter” Verspätung zog sodann der Umzug durch die Straßen Kippenhausens. Wie üblich wenig strukturiert, dafür mit unheimlich viel Fasnetsstimmung. Musikbeats, die die Gemüter noch mehr erheiterten, Narrensamen, welcher sich gerne am Ziehen des Narrenbaumes beteiligte, und Zünfte, die sich an gebotenen Getränke und kleinen Speisen am Umzugswege “stärkten”.

Soll heißen:

Für den Umzug in Kippenhausen muss man sich nicht anmelden – sondern bewerben!!!!

Der Narrenbaum wurde gestellt, Darbietungen vor dem Baum bestaunt und dann ging die Party ab … auf dem Dorfplatz, im Zelt, im Pfarrheim, in der Pfarrheimbar, im Gasthof Montfort oder auch im Reblandhof Siebenhaller. Ein jeder fand hier sein Plätzchen, an dem er sich wohl fühlte – oder sagen wir – gerne weiterfeiern wollte.

Und da wir auf der Seite der Katzenzunft sind: Ein Dank an alle Kätzchen, Hexen, Hohstübchen und auch an die Schalmeien Kippenhausen für Eure fleißigen Einsätze. Ohne Euch könnte ein solcher Event niemals gestemmt werden. Und an alle anderen: “Wir freuen uns über jeden, der gerne bei uns mitmachen möchte”